1118.08.10|traditionell|traditionell|
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Durchhaltevermögen, Geschicklichkeit, Schadenfreude: Wer es am längsten auf dem Teufelsrad aushält, ist schon ein kleiner Held. Denn je länger man auf dem Rad ausharrt, desto mehr Schikanen hat man über sich ergehen lassen müssen - zur Freude der feixenden Zuschauer.

© Westermann
Wer es am längsten auf dem Teufelsrad aushält, ist schon ein kleiner Held.
Schon Karl Valentin und Liesl Karlstadt haben sich bei Feldl's Teufelrad auf der Wiesn amüsiert, das nur noch auf dem Oktoberfest aufgebaut wird. Dieses Belustigungsgeschäft kam um 1910 auf. Es ist ein Geschicklichkeitstest für die Mitfahrenden und dient der Schadenfreude der Zuschauer. Der Erfolg eines Teufelsrades steht und fällt mit dem Rekommandeur, der das Publikum animiert und die "Mitwirkenden" kommentiert.
Während man auf einem sich immerzu drehenden Rad sitzt und versucht, nicht herunter zu fallen, wird man beispielsweise mit Schaumstoffbällen beworfen. Gaudi pur!
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