Das Münchner Riesenrad gilt als ein Wahrzeichen der Wiesn. Der Ausblick ist wunderbar, der Antrieb ökologisch.

© dpa
„Fährst du mit mir Riesenrad?“ ist wohl die romantischste Frage auf dem Oktoberfest.
Vorgänger des Riesenrads ist die Russische Schaukel mit vertikalen Kreisbewegungen, die im 18. Jahrhundert vor allem in Russland und im Vorderen Orient weit verbreitet war.
Transportable russische Schaukeln, auch Russenräder genannt oder pleasure wheels, gab es ab 1880/90 mit einer Maximalhöhe von zwölf Metern und sechs bis zwölf Gondeln.
Erst ab 1960 wurden die heutigen Riesenräder aus Stahl entwickelt. In Deutschland werden die Riesenräder von einer kleinen Gruppe von Schaustellerfamilien betrieben und die Konkurrenz trieb die Riesenräder in die Höhe.
Das Münchner Riesenrad im Besitz der Familie Willenborg mit seiner Höhe von 55 Metern avancierte mittlerweile zu einem der Wahrzeichen der Wiesn, von dem aus ein wunderbarer Blick über das gesamte Gelände möglich ist.
Auch das Riesenrad liegt voll im ökologischen Trend: angetrieben wird es von umweltfreundlichem Öko M-Strom Natur der Stadtwerke, selbst die Hydraulik wird mit Bio-Öl geschmiert.
Weitere technische Details: das Riesenrad wiegt 540 Tonnen und wird von 35 000 Glühbirnen erleuchtet.

Videobeschreibung (+Laufzeit oder Datum siehe Original).
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