226.08.08|traditionell|traditionell|
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Ein Riesenrad gehört zu einem Volksfest wie das Bier zur Wiesn. Besonders beliebt: das kleine Riesenrad, auch Russenrad genannt, mit der kunstvollen alten Noten-Konzertorgel.

Ein Riesenrad mit viel Charme: Das kleine Riesenrad.
Das kleine Riesenrad mit der kunstvollen alten Noten-Konzertorgel der Gebrüder Bruder aus Waldkirch im Südschwarzwald ist Stammgast auf der Wiesn.
1925 beauftragte Josef Esterl die Karussellfabrik Gundelwein in Wutha/Thüringen mit dem Bau einer Russischen Schaukel, wie das Riesen- oder Russenrad damals noch genannt wurde.
Im Juni 1925 nahm Esterl sein neues Fahrgeschäft in Betrieb. Ursprünglich hatte es eine geschnitzte Fassade mit Malereien, die in den 50er Jahren gegen die heutige ausgewechselt wurde.
Bis um 1960 galt es mit zwölf Gondeln und einer Höhe von 14 Metern als das größte transportable Riesenrad Süddeutschlands. In dritter Generation führen Herbert Koppenhöfer und seine Schwester Edith Simon, die Enkel des Josef Esterl, das Familiengeschäft fort.
Vor und nach der Wiesn finden Sie das Russenrad auch drei Mal im Jahr auf der Auer Dult.

Videobeschreibung (+Laufzeit oder Datum siehe Original).
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