118.08.10|traditionell|traditionell|
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Bereits 1910 ist die Ballwurfbude "Runter mit dem Zylinder" belegt, die seit 1957 von der Familie Gaukler-Michel betrieben wird. Mit großer Sorgfalt wird die historische Wurfbude nur noch zum Oktoberfest aufgebaut, sie ist nicht mehr reisefähig.
Eine Garnitur der lustigen Holzköpfe mit den schwarzen Zylinderhüten, die es mit dem Lederball herunterzuwerfen gilt, befindet sich bereits in der Schaustellersammlung des Münchner Stadtmuseums. Alte Stammkunden erzählen, dass sie als Kinder die Hüte auf dei Köpf setzen durften und damit sich ein kleines Taschengeld verdienten.
Auch heute noch lieben kleine Wiesn-Besucher dieser Wurfbude, die es wahrscheinlich woanderes in der Schaustellerwelt nicht mehr gibt. Mit dieser Einzigartigkeit trägt das Geschäft und nicht zuletzt Annemarie Neumeier mit ihrer Familie, die Nachfahren der Gaukler-Michel, zur besonderen Mischung des Oktoberfestes bei.
Rubriklistenbild: © fknzurück zur Übersicht: Traditionell

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