112.07.10|AllgemeinFacebook
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München - Das Bier-

© Ralf Kruse
Lukas Bulka ist der Museumsleiter
„Ein ganz merkwürdiges, altes Haus, mit einer schmalen Treppe, die gleich hinter der Haustür schnurgerade und ohne Absatz und Biegung wie eine Himmelsleiter in den ersten Stock hinanführte …“ – Was Thomas Mann in seinen Buddenbrooks beschreibt, ist ja noch harmlos gegen diese Himmelsleiter. Die führt vom Erdgeschoss bis zum fünften Stock stangerlgerade nach oben. Etwaige Krümmungen stellen sich nur ein, falls Sie zuerst ausgiebig in der Wirtschaft waren. Die befindet sich im Erdgeschoss.
Das Bier-
Doch dann die neue Blüte: Die Edith-
Aha-
Hintergrund: Das Zeichen stand für Alchemie, und auch das Bier bedurfte ja einer Menge Experimente, bis es zum Reinheitsgebot fand. Auf Gemälden mit Wirtshäusern findet man den Stern oft abgebildet.
Das Schmuckstück ist die originale Zunftlade aus dem 17. Jahrhundert. Alle wichtigen Papiere rund ums Braurecht werden hier verwahrt – und bis heute erhalten alle Braugesellen alle zwei Jahre den Gesellenbrief aus diesem Hopfen-
Apropos 17. Jahrhundert: Damals hat München bis zu 60 Brauereien – doch der große Exportschlager wird das Bier erst mit der Erfindung der ersten Kühlmaschine Carl von Lindes (1870). Rund die Hälfte aller deutschen Export-
Wissen wird durch angemessene Belohnung erst schön: Für alle, die eine Führung mitmachen, gibt’s eine Brotzeit (Griebenschmalz, Obazda und Leberwurst) mit einer halben Bier für vier Euro. Klingt nach Himmelsleiter für den Magen.
Matthias Bieber
Bier-
Sterneckerstraße 2
Dienstag bis Samstag 13 bis 17 Uhr
Bis 19 Uhr: Gruppenreservierung nach Voranmeldung
Eintritt: vier Euro, ermäßigt 2,50 Euro, Familienkarte 6 Euro. Gruppenkarte ab 6 Besuchern pro Person 3 Euro
Telefon: 24 23 16 07
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