Mein Wiesn-Glücksbringer:
Meine Tochter Caroline (23), die im Wiesn-Büro mitarbeitet.
Mein Wiesn-Ritual:
Am Tag des Anstichs des ersten Fassls ist das schönste Ritual die Kutschenfahrt beim Wirte-Einzug mit dem Oberbürgermeister meiner Heimatstadt München. Am letzten Tag setze ich mich nach Betriebsschluss zum Personal und bedanke mich: Die Stimmung ist gelöst, die Anstrengung fällt von allen ab.
Mein Lieblingsplatz im Zelt:
Auf der Galerie. Von dort beobachte ich die begeisterten und jubelnden Menschen im Zelt. Mein Wiesn-Geheimnis/-Geheimtipp: von der Bavaria aus das geschäftige Treiben auf der Theresienwiese beobachten.
Mein Wiesn-Spatzl:
Mein Spatzl ist natürlich meine Frau Maria, mit der ich 25 Jahre verheiratet bin. Cousin Christian ist zwar nicht mein Spatzl, aber mein Partner auf der Wiesn. Aus der Familie kommen Tochter Caroline, Cousine Angela, die zwei Neffen Michael und Thomas. Es ist schön, zusammen mit so vielen Familienmitgliedern eine große Aufgabe zu erfüllen.
Meine lustigste Wiesn-Anekdote:
Mein prominentester Wiesn-Besuch:
der bayerische Ministerpräsident!
Tracht: Promi-Frauen im Dirndl
Mein Wiesn-Hit:
Weusd a Herz host wia a Bergwerk.
Mein typischer Wiesn-Tag:
Ab 7.30 Uhr bin ich im Festzelt und kurz vor Mitternacht verlasse ich es wieder. Das Frühstück mit frischen Sem- meln dient auch regelmäßig zur erstenMitarbeiterbesprechung. Untertags wird alles verkostet, was auf unserer Speisekarte steht. Mittags esse ich am liebsten im Biergarten – vor allem, wenn die Sonne scheint. Vor dem Heimgehen genehmige ich mir gern einen Schluck vom frisch gezapften Wiesn-Bier.
Mein Urlaubsziel nach der Wiesn:
Nach der Wiesn betreuen wir den Abbau der Festhalle, der ungefähr vier Wochen dauert. Danach fahren wir für ein verlängertes Wochenende weg, vielleicht nach Südtirol.
Mein Wirte-Vorbild:
Meinen Urgroßvater Michael Schottenhamel I. – ich selbst bin der IV. – finde ich großartig. Er hat mit Tatkraft und Bodenständigkeit zusammen mit meiner Urgroßmutter eine Gastronomie aufgebaut und den Grundstein für weitere Generationen gelegt. Er war innovativ, zum Beispiel mit der Einführung des Märzenbiers oder mit der frühen Elektrifizierung des Festzelts.



































