Das Oktoberfest auf der Münchner Theresienwiese ist jedes Jahr aufs neue ein Publikumsmagnet. Abhängig vom Wetter strömen rund 200.000 Besucher jeden Tag auf die Festwiese, an Wochenendtagen auch deutlich mehr. Kein Wunder, dass es dann schnell eng wird in den Festzelten. Der Kampf um einen Tisch geht inzwischen schon so weit, dass sich Besucher zum Teil bereits Stunden vor Beginn an den Festzelten anstellen. Wenn dann die Türen um 9 Uhr geöffnet werden, sind vor allem am Wochenende oft schon nach kurzer Zeit alle Tische belegt. Oft heißt es dann am Eingang sogar: "Wegen Überfüllung geschlossen".
Die großen Festzelte im Überblick
Entspannter gestaltet sich ein Wiesn-Besuch für Gäste, die eine Reservierung haben. Doch wie sichert man sich eigentlich einen Platz auf dem größten Volksfest der Welt? Wir klären auf:
Für alle gilt gleichermaßen: Nach der Wiesn ist vor der Wiesn. Schon im Frühjahr sollte man sich um die Reservierung für die kommende Wiesn kümmern. In vielen Zelten ist es aufgrund der großen Anzahl an Stammreservierungen allerdings als "Neuling" nicht so einfach, einen Platz zu bekommen.
Wird die Reservierungsanfrage bestätigt, muss eine bestimmt Menge an Verzehrgutscheinen abgenommen werden, die dann auf dem Oktoberfest eingelöst wird. Die Bier- und Essensgutscheine werden entweder per Post zugesandt oder können direkt im Festbüro des jeweiligen Wirtes abgeholt werden.
Nicht reservierte Tische
Wer trotz Anfrage leer ausgeht, kann versuchen an einem der reservierungsfreien Tische einen Platz zu finden. Zu den Hauptzeiten wie Samstagsabend könnte sich das zwar für größere Gruppen schwierig gestalten, unter der Woche findet sich aber fast immer ein Platz. Immerhin dürfen rund ein Drittel der Tische im Mittelschiff nicht vorbelegt werden. Ab 2013 könnten es sogar noch mehr frei verfügbare Plätze werden. Denn im Gespräch ist eine Erhöhung dieses Kontingents.
Vorsicht vor Reservierungs-Angeboten im Internet!
Immer wieder werden im Internet Wiesn-Reservierungen angeboten. Hier gilt in den meisten Fällen: Finger weg. Nicht nur, dass hier oft abenteuerlich hohe Preise verlangt werden. Die Wirte haben außerdem das Recht, eine im Internet erstandene Reservierung nicht einzulösen. Also besser direkt beim Festwirt sein Glück versuchen.
vh




