Ochsenbraterei-Wiesn-Wirtin Antje Schneider: Die Männer tanzen nach ihrer Pfeife

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Ochsenbraterei: Die Männer tanzen nach ihrer Pfeife

Sie ist eine der wenigen Wiesn-Wirtinnen. Antje Schneider , Wirtin der Ochsenbraterei, erzählt von ihrem Wiesn-Ritual, einer lustigen Anektode und vieles mehr:

Wiesn-Wirte 2011, Antje Schneider , Oktoberfest 2011

© westermann

Wirtin Antje Schneider (43) mit einer Trachtlerfigur. Seit dem Tod ihres Vaters Hermann Haberl im Februar führt sie im Zelt Regie.

Hier hat eine Frau das Sagen! Antje Schneider (43) ist Wirtin in der Ochsenbraterei – seit dem Tod ihres Vaters Hermann Haberl († 71) im Februar führt sie das Zelt gemeinsam mit ihrer Mama Anneliese Haberl. Die tz hat der Wirtin auf den Zahn gefühlt. Wie sieht ihr Alltag auf der Wiesn aus? Wer war ihr prominentester Besuch? In der tz verrät Antje Schneider ihre ganz persönlichen Wiesn-Geheimnisse und -Anekdoten.

Mein Wiesn-Glücksbringer:

Unser Elektriker, Herr Klinder, hängt für uns jedes Jahr an einer anderen Stelle unterm Zeltdach ein Schutzengerl auf, das müsen wir dann bei der Hebauffeier suchen. Dieses Engerl hat uns bis jetzt immer Glück gebracht.

Mein Wiesn-Ritual:

Wenn wir am ersten Tag mit der Kutsche vor der Ochsenbraterei angekommen sind, ziehen wir mit der Kapelle ins Zelt ein, dann geht’s aufs Podium, um unsere Gäste zu begrüßen. Am letzten Tag werden wir das gleiche Ritual wie alle Jahre zuvor zelebrieren. Nachdem aber heuer unser Wirt mit seiner Trompete fehlt, werden alle Trompeter der Kapellen seine Abschiedslieder wie gewohnt spielen und die Wirtinnen werden sich persönlich von ihren Gästen und vom Personal verabschieden.

Mein Lieblingsplatz im Zelt:

Zur Mittagszeit genieße ich am liebsten einen Ochsen auf der Galerie und beobachte das friedliche Treiben im Zelt.

Mein Wiesn-Geheimnis/-Geheimtipp:

Zur Mittagszeit kommen und sich bei traditionell- bayerischer Musik ohne Verstärker die Maß Bier und eine Portion Ochs schmecken lassen. Echte Münchner Gemütlichkeit!

Wiesn 2011: Die Bierpreise aus den großen Zelten

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Mein Wiesn-Spatzl:

Ohne unseren Restaurantleiter André Hollenbenders wär’s nicht so lustig auf der Wiesn.

Meine lustigste Wiesn-Anekdote:

Haben wir so direkt keine, aber während der Wiesn gibt es immer wieder Situationskomiken, die uns zum Lachen bringen.

Mein prominentester Wiesn-Besuch:

Wir freuen uns jedes Jahr aufs neue, wenn unser Oberbürgermeister mit Familie am ersten Sonntag zum Ochsenessen kommt.

Mein Wiesn-Hit:

Ein Stern, der deinen Namen trägt und Marmor, Stein und Eisen bricht.

Mein typischer Wiesn-Tag:

Wir schauen den ganzen Tag, dass alles im Zelt so rund läuft wie unsere Ochsen am Spieß!

Mein Urlaubsziel nach der Wiesn:

Ich freue mich darauf, endlich wieder Zeit für die Familie daheim zu haben.

Mein Wirte-Vorbild:

ist und war immer mein Vater Hermann Haberl!

tz

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    Reservierung & Kontakt

    Festwirte: Anneliese Haberl und Tochter Antje Schneider

    Reservierungsbüro:
    Tel. 089 / 38 38 73 12
    Fax 089 / 38 38 73 40

    weitere Details:

    Sitzplätze
    Innen ca. 6.000
    Außen ca. 1.500

    Brauerei
    Spaten-Franziskaner-Bräu

    Musik

    Von 12 Uhr bis 15.30 Uhr (werktags): Siegertsbrunner Blasmusik
    Von 19 bis 20.30 Uhr: „Die Pucher“.
    Außerdem steht die Festkapelle Karl Flanger täglich auf der Bühne.

    Atmosphäre

    Gediegen und urgemütlich. Auch die Ochsenbraterei gehört zu den Institutionen, ohne die auf der Wiesn richtig was fehlen würde. Auf einer Wiesn werden in diesem Zelt über 90 Ochsen verspeist. Wer da nicht auf den Geschmack kommt...

    Besonderheiten

    Die Ochsenbraterei ist eine der sieben Brauerei-Festhallen auf der Wiesn. Nur hier gibt es Ochs am Spieß.

    Artikel lizenziert durch © oktoberfest
    Weitere Lizenzierungen exklusiv über http://www.oktoberfest-live.de

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