Sie ist eine der wenigen Wiesn-Wirtinnen. Antje Schneider , Wirtin der Ochsenbraterei, erzählt von ihrem Wiesn-Ritual, einer lustigen Anektode und vieles mehr:

© westermann
Wirtin Antje Schneider (43) mit einer Trachtlerfigur. Seit dem Tod ihres Vaters Hermann Haberl im Februar führt sie im Zelt Regie.
Mein Wiesn-Glücksbringer:
Unser Elektriker, Herr Klinder, hängt für uns jedes Jahr an einer anderen Stelle unterm Zeltdach ein Schutzengerl auf, das müsen wir dann bei der Hebauffeier suchen. Dieses Engerl hat uns bis jetzt immer Glück gebracht.
Mein Wiesn-Ritual:
Wenn wir am ersten Tag mit der Kutsche vor der Ochsenbraterei angekommen sind, ziehen wir mit der Kapelle ins Zelt ein, dann geht’s aufs Podium, um unsere Gäste zu begrüßen. Am letzten Tag werden wir das gleiche Ritual wie alle Jahre zuvor zelebrieren. Nachdem aber heuer unser Wirt mit seiner Trompete fehlt, werden alle Trompeter der Kapellen seine Abschiedslieder wie gewohnt spielen und die Wirtinnen werden sich persönlich von ihren Gästen und vom Personal verabschieden.
Mein Lieblingsplatz im Zelt:
Zur Mittagszeit genieße ich am liebsten einen Ochsen auf der Galerie und beobachte das friedliche Treiben im Zelt.
Mein Wiesn-Geheimnis/-Geheimtipp:
Zur Mittagszeit kommen und sich bei traditionell- bayerischer Musik ohne Verstärker die Maß Bier und eine Portion Ochs schmecken lassen. Echte Münchner Gemütlichkeit!
Mein Wiesn-Spatzl:
Meine lustigste Wiesn-Anekdote:
Haben wir so direkt keine, aber während der Wiesn gibt es immer wieder Situationskomiken, die uns zum Lachen bringen.
Mein prominentester Wiesn-Besuch:
Wir freuen uns jedes Jahr aufs neue, wenn unser Oberbürgermeister mit Familie am ersten Sonntag zum Ochsenessen kommt.
Mein Wiesn-Hit:
Ein Stern, der deinen Namen trägt und Marmor, Stein und Eisen bricht.
Mein typischer Wiesn-Tag:
Wir schauen den ganzen Tag, dass alles im Zelt so rund läuft wie unsere Ochsen am Spieß!
Mein Urlaubsziel nach der Wiesn:
Ich freue mich darauf, endlich wieder Zeit für die Familie daheim zu haben.
Mein Wirte-Vorbild:
ist und war immer mein Vater Hermann Haberl!
tz



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