München - Der Bär ist noch nicht erlegt, da wird schon um sein Fell gestritten: 18 Wirte bewerben sich bereits für den Wiesn-Standplatz von Sepp Krätz’ Hippodrom, darunter auch Starkoch Alfons Schuhbeck

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Das Hippodrom.
Der Bär ist noch nicht erlegt, da wird schon um sein Fell gestritten: 18 Wirte bewerben sich heuer für den Wiesn-Standplatz von Sepp Krätz’ Hippodrom, darunter auch Starkoch Alfons Schuhbeck. Krätz muss wegen eines Steuerverfahrens um seine Konzession fürchten. Ob er verurteilt wird, ist völlig offen. Alles hängt davon ab, was bei den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gegen den 57-jährigen Wirt des Hippodroms, der Waldwirtschaft und des Andechser am Dom herauskommt.
Seit Monaten ermitteln die Behörden wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung. Die Staatsanwaltschaft suchte schon drei mal in Krätz’ Büroräumen und privaten Anwesen nach Unterlagen, die die Vorwürfe untermauern. Hintergrund könnte ein anonymes Schreiben mit entsprechendem Inhalt sein, das Wirtschafsreferent Dieter Reiter (SPD) an die Staatsanwaltschaft weiterleitete.
Johannes Welte



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